August 25, 2016

Kirches von Segorbe

Kirche von San Joaquín und Santa Ana

Im Jahre 1695 wurde die Kirche feierlich gesegnet, das einzige was von dem alten Kloster des Ordens der Mercedarios erhalten geblieben ist. Sie besteht aus einem einzigen Kirchenschiff mit acht Kapellen zwischen den Strebepfeilern. Mit ihrer reichen barocken Dekoration, Stuckapplikationen, Blätterornamenten, dem runden Kirchenfenster aus buntem Glas, Kerubim und andere Engelsfiguren, sowie ihren zahlreichen Ornamenten aus Kratzputz (Sgraffiti), ist sie eines der besten Beispiele der Überschwänglichkeit des Barocks in Segorbe. Äußerlich zeigt sie ein interessantes Zusammenspiel von Raum und einer schönen Kapellenfassade, geschützt durch den Glockenturm hin, mit Zugang zur Kirche mittels einer ausgeprägten Treppe. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte über den Architekten, aber dem Stil nach zu urteilen, könnte es sich um Pérez Castiel und seinen Mitarbeitern handeln.

Kirche der Franziskanerpriester

Dieser Kirchenbau aus dem 19. Jahrhundert beeindruckt durch seine geschichtsträchtige Architektur im neugotischen Stil, dessen Phase noch bis ins 19. Jahrhundert und in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhundert andauerte. Neben dieser Kirche wurden im 18. Jahrhundert das alte Hospital und das Haus der Misericordia gebaut.

Kirche von Santa María

Die Kirchengemeinde von „Santa Maria de la Catedral“, ist das einzige erhaltene Element des alten Klosters und der Schule von San Pablo der Dominikanischen Priester. Wurde im 17. Jahrhundert erbaut und das Innere seiner architektonischen Struktur verdient besondere Aufmerksamkeit, mit dem Grundriss des lateinischen Kreuzes, Kuppel und Galerie über der Kapelle gleicht sie der Kirche der Jesuiten.

Kirche von San Pedro

Die Kirche wurde als ältestes religiöses Gebäude von Segorbe. bereits im Jahre 1247 geweiht. Im 16. Jahrhundert wurde der Abschnitt des Altarraumes und im 19. Jahrhundert die Kapelle der Kommunion angebaut. Ihre ursprüngliche Struktur, zugehörig den Kirchen der Wiedereroberung mit Tonnengewölbe und hölzernem Dachstuhl und Satteldach wurde seitdem stark verändert.

Priesterseminar

Die Erbauung des Priesterseminars erfolgte im 17. Jahrhundert und gehörte zu dem Jesuitenorden bis zu ihrer Vertreibung im Jahre 1771. Schule und Wohnheim wurden im doppelten Flügel zum Garten hin strukturiert, dessen Mittelstück durch eine große Freitreppe gekennzeichnet und mit einer Kuppel vollendet ist.    Zwischen dieser und der Hauptfassade liegt ein doppelter Kreuzgang und die Kirche. Auch heutzutage hebt sie sich noch mit ihrem Grundriss eines lateinischen Kreuzes, dem einzigen Kirchenschiff und einer Tribüne über der Kapelle hervor. Der Komplex ist dominiert durch die große Kuppel, mit Fenstern im Tambour und ausgiebiger Schnitzerei, sowie Sgraffito. Die Hauptfassade passt sich an die unregelmäßig verlaufende Straße an, die an der Außenmauer entlang führt. Das Tor der Kirche, sowie das Tor mit Zugang zur Straße fallen durch ihre Nüchternheit auf. Das abgeflachte Tor wird von korinthischen Säulen flankiert und der Hauptsims umrahmt den großen Balkon.

Kirche von San Martín

Sie wurde im 17. Jahrhundert als wesentlicher Teil des Klosters der Augustinernonnen erbaut, dem von Bischof Ginés de Casanova begründeten Orden. Die Kirche von San Martin strahlt durch ihren prebarocken, klassischen Stil eine überschwengliche Schönheit aus. Sie verfügt noch über ihre Altäre aus vergoldetem Holz, sowie vieler Gemälde, unter ihnen Werke von Ribalta, Castañeda, Huerta, Bayuco und anderen Valencianern aus dem 17. Jahrhundert. Es ist auch das alte gotische Altarbild erhalten geblieben, welches dem heiligen Martín gewidmet wurde und von Jacomart – Rexach erschaffen wurde.