März 29, 2016

Kathedrale

Die Kathedrale Basilika von Santa María in Segorbe wurde auf den Resten einer alten Moschee, nach der Eroberung dieses Gebietes durch das Königreich von Aragón, erbaut. Sie wurde im gotischen Stil im 12. Jahrhundert entworfen und an die südliche Stadtmauer angebaut. In den folgenden Jahrhunderten hat man sie immer wieder durch weitere Bauarbeiten in nördlicher Richtung erweitert. Die letzte große Renovierung fand im 18. Jahrhundert statt, um sie an den Stil der Zeit anzupassen.

 

Die Kathedrale ist ein Komplex bestehend aus dem Tempel, dem Glockenturm, dem Kloster und dem Museum der Kathedrale.

 

Der Tempel veränderte, durch die stetigen Erweiterungen, sein Aussehen, in dem neue Stile je nach Zeitalter einflossen. Der Architekt Vicente Gascó verwendete für den bekannten relevanten Umbau der Kathedrale zwischen 1791 und 1795, in der Zeit als der Bischof Lorenzo Gómez de Ahedo amtierte, die Materialien aus dem Abriss der Burg von Segorbe. Er verwandelte sie in ein einzigartiges rein akademisches Exemplar der religiösen Architektur Spaniens, in deren Kirchenschiff wir die Malerei von José Vergara und besonders die Freskenmalerei von Manuel Camarón und Luis Planes vorfinden.

 

Das gotische Kloster, erbaut zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert, lädt zum Besinnen ein und hebt sich durch seinen trapezförmigen Grundriss ab. In der Nähe der Stadtmauer gelegen, befinden sich ringsherum noch sieben originale Kapellen, von denen die Kapelle von Salvador aus dem 16. Jahrhundert hervorheben ist. Hinter der goldenen barocken Tür aus dem Kloster von Valldecrist, eingerahmt in einem wundervollen gotischen Tor, kann man in seinem Inneren  das überwältigende Grab der Familie Vallterra und das große Altarbild der Kathedrale sehen. Es gilt als eines der wichtigsten Werke der spanischen Malerei aus der Renaissance und wurde gemalt vom berühmten valencianischen Maler Vicente Macip und dessen Sohn Juan de Juanes. Das Museum der Kathedrale ist eines der wichtigsten mit heiliger Kunst in der Region von Valencia.